Eine Fortsetzungsgeschichte - In 3 Schritten zu mehr Willenskraft

20.11.2013 07:33

nach Dr. Maja Storch, Psychologin

Im Gästebuch wird darüber diskutiert

bitte etwas durchblättern - Beiträge rutschen sehr schnell nach hinten

Heute 20.11. sind sie schon auf Seite 11/12/13 - allerdings sind auch schon ein paar Beiträge ein paar Seiten

weiter vorne. Bitte einfach mal durchlesen, was so alles im Gästebuch steht

 

1. Schritt - Teil A

Finden Sie Ihr eigenes Ziel

Wer einem fremden Ziel nachläuft, untergräbt seine eigene Motivation

Überlegen Sie ganz genau, was SIE erreichen wollen

Verabschieden Sie sich von dem, was Sie sollen wollen

1. Schritt - Teil B

Beantworten Sie sich ganz ehrlich:

Bei welchem Gewicht fühle ICH mich wohl?

Welchen Spielraum kann ich für MICH persönlich akzeptieren?

Von wem lasse ich mich bei meinem Wohfühlgewicht beeinflussen?

Was würde passieren, wenn ich den Diktaten der Modeindustrie nicht folgen würde?

1. Schritt - Teil C

Wenn Ihre Familie, Ihre Freunde negative Bemerkungen über Ihr Gewicht machen:

Wie können Sie sie überzeugen, dass Sie Ihr persönliches Wohlfühlgewicht anstreben?

Machen Sie sich bewusst, von wo aus Sie starten.

Wenn Sie Ihrem Navigationssystem nur eingeben, wohin Sie wollen, aber nicht, wo Sie sind,

findet Ihr System nicht das Ziel

 

2. Schritt - Teil A

Motivieren Sie sich mit positiven Gefühlen

Ihre Erfahrungen hinterlassen positive oder negative Eindrücke im Körper.

Diese Gefühle werden im Bruchteil einer Sekunde als Körpersignale im

emotionalen Erfahrungsgedächtnis abgespeichert = Somatischer Marker

Wenn Sie sich ein Ziel setzen, können Sie über den somatischen Marker

Verstand und Unterbewusstsein koordinieren. Es fällt Ihnen dann leichter

am Ball zu bleiben.

Teil B

Hier ein paar Beispiele - wandeln Sie diese Beispiele so ab, dass diese zu Ihnen passen.

 

Wenn Sie jeden Morgen Gymnastik machen, können Sie sich ganz genau ausmalen, was

der Satz "Ich möchte beweglicher werden", für Sie bedeutet.

Wer regelmäßig ins Fitness-Studio geht, kann sagen "Ich pflege meinen Körper ebenso

liebevoll wie mein Auto, meine Wohnung, meinen Garten"

Teil C

Damit es Ihnen leichter fällt, weniger zu essen, verinnerlichen Sie den Satz: " Ich gönne mir einen leichten Magen"

Statt sich vorzunehmen, immer "gesund" zu essen, ist es besser, wenn Sie sich vorstellen:

"Ich lasse nur Perlen auf meinen Teller"

 

Dritter Schritt

Teil A

Räumen Sie Stolpersteine aus dem Weg!

Starke Reize können im Gehirn unbewusste Handlungen auslösen, die Sie Dinge tun lassen, die Sie eigentlich gar nicht wollenn.

Der Duft frischer Semmeln regt unseren Appetit an.

Zum deftigen Mittagessen gehört ein Schnaps.

Kekse wecken Erinnerungen an die Besuche bei der Oma.

Machen Sie sich bewusst, ob Sie Appetit haben oder Hunger und trinken Sie erst mal ein Glas Wasser

 

Teil B

Um diesen automatisch ablaufenden Handlungen auf die Schliche zu kommen, hilft es, wenn Sie 4 Wochen lang ein Tagebuch führen:

Was esse ich, wenn ich im Stress bin?

Was esse ich, wenn ich mich entspannen will?

Greife ich in traurigen Stunden zu Süßigkeiten?

Was esse und trinke ich bei guter Laune?

 

Um das automatische Handeln zu unterbrechen, müssen Sie Zeit zum Nachdenken gewinnen. Nur so bekommen Sie wieder Kontakt zu

Ihrem Willen.

Gewinnen Sie mit Hilfe dieses Schutzes die Fähigkeit das eigene Ziel behüten zu können

 

Anregungen dazu:

Wenn Sie sich vorgenommen haben, gleich nach der Arbeit joggen zu gehen, können Sie die Laufschuhe tagsüber gut sichtbar aufstellen - der gute Vorsatz bleibt Ihnen so als Symbol immer im Blick.

 

Wenn Sie für sich den Satz ausgewählt haben, dass Sie nur noch Perlen auf Ihren Teller lassen wollen, dann stecken Sie sich einen Perlenring an den Finger.

 

Wählen Sie einen Klingelton für Ihr Handy oder einen Bildschirmschoner, der Sie an Ihren Vorsatz erinnern soll.

 

Sie haben jetzt Ihr Ziel vor Augen, sind richtig motiviert und haben alle Hindernisse aus dem Weg geräumt - jetzt kann nichts mehr schief gehen.

Also ran an das neue Leben.

 

!und die Süßigkeiten bleiben im Supermarkt!!!!!

 

der Extra-Schritt, von mir

(den kennen aber doch schon so einige, die mich länger kennen)

 

Stellen Sie sich jeden Morgen nackt vor den Spiegel, schauen Sie sich genau an, akzeptieren Sie Ihren Körper so, wie er im Moment ist.

Und wenn Sie Ihren Körper so ansehen, haben Sie ann immer noch Angst, dass Sie verhungern könnten, wenn Sie nicht jedes Mal, wenn

Ihnen danach ist, was essen?

Dann stellen Sie sich Ihren neuen schlanken Körper vor und lieben ihn

 

 

Kleine Anmerkung: um 1 kg Fett abzubauen, müssen Sie 7000 kcal einsparen, d.h. 5 Tage mal gar nichts essen, nur Wasser trinken.

Es ist gesund und unserem Gewicht sehrzhuträglich, wenn wir  2 x pro Woche 14 Stunden lang nichts essen - geht am besten über Nacht am Wochenende - auch wenn Sie dann nur auf 2 Mahlzeiten pro Tag kommen.

 

 

 

 

 

 

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Schnitker Eva
Waldkraiburg
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